Biennale Venedig, Andreas Gursky, Takashi Murakami und Damien Hirst

Extravagand war die Biennale in Venedig schon immer, geschichtliche Rückblicke erlauben die Vermutung man hätte sich des Weges verirrt und durchströme die Art Basel. Wie einem der Verstand übel mitspielen kann, wenn Hitze und Kälte in Einklang monströser Kunstevents Fragen der Glaubwürdigkeit aufwerfen. Ein Wein darf niemals als sauer bezeichnet werden, trocken umschreibt der kundige die Erfahrung eines vermeindlichen Fehlgriffes. Wen erblicken meine müden Augen im Getümmel der Biennale? Takashi Murakami - Japaner und “Künstler” - es liegt mir fern die Definition “Künstler” bei Wikipedia nachzuschlagen, es handelt sich schließlich um eine gut bezahlte Ware mit Verfallsdatum. Der Deutsche Fotograf Andreas Gursky, Insider ist er unter einem anderen Namen bekannt, “Auktionsandy” - hat doch seine gut betuchte Gattin sich im Kunstauktionshandel einen fragwürdigen Namen gemacht - oder alles nur Gerüchte? Die Biennale ist immer einen Abstecher wert. Dieses Jahr dürfen alle mal kuratieren die es sich leisten können - wir reden hier nicht über kleine Zahlen/Summen. Kunst hat schließlich seinen Preis! Keine Biennale Venedig ohne Kunstforum - ganz verschwitzt und mit bleierner Mine trotten die Kunstbejaher/Kunstkritiker hinter einer betagten Dame her - die Gonzalez (Maria Gonzalez) sieht älter aus als sie ist, heute zumindest. Was die wohl aushecken? Der Schlingensief kann sich nicht mehr wehren und an sonsten ist vieles so zahlenüberladen das selbst der Italienische Pavillion kaum mehr - trotz intensiv versauter Kunsthistorik und Pornographie mithalten kann. Mal sehen was der Pinchuk (Viktor Pinchuk) so auslobt, sein Kunstpreis ist legendär und Geld irgendwie sexy.



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